Brandschutzordnung: Definition

Der Brandschutzplan soll es den Menschen, die sich bei einem Brand im Gebäude aufhalten, schneller möglich machen, es zu verlassen. Auch den Rettungskräften wird damit die Orientierung erleichtert.

Was ist unter einem Brandschutzplan zu verstehen?


Als Brandschutzplan werden die Aushänge in öffentlichen Gebäuden oder gewerblichen Gebäuden bezeichnet, die auf den ersten Blick wir ein bunt markierter Grundriss aussehen. De facto handelt es sich auch um einen vereinfachen Grundriss, dem allerdings die übliche Bemaßung fehlt. Dafür bringt er farbige Markierungen und auch Pfeile und andere besondere Markierungen mit. Das ist der Brandschutzplan, der für die Allgemeinheit gedacht ist und der von den Rettungskräften parallel mit genutzt wird. Darüber hinaus sind noch spezielle Brandschutzpläne anzutreffen. Es handelt sich um die Feuerwehreinsatzpläne, die Feuerwehrlaufkarten sowie die Flucht- und Rettungspläne. Diese Termini werden in der Umgangssprache auch als Synonyme für die Brandschutzpläne verwendet.



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Dass Brandschutzpläne für die Allgemeinheit ausgehängt werden müssen, dient dem Ziel, die Orientierungslosigkeit zu vermeiden, die in der Folge oftmals zur Hilflosigkeit führt. Und Hilflosigkeit wirkt sich immer steigernd auf die Zahl möglicher Opfer bei einem Brand aus. Für die Erstellung der Feuerwehreinsatzpläne und der Feuerwehrlaufpläne sind Fachleute der Rettungskräfte zuständig, die sich speziell mit der Prävention beschäftigen. Der allgemeine Brandschutzplan ist vom Eigentümer bzw. dem Nutzer der Gebäude zu erstellen. Wie solche Pläne aussehen müssen, ist in der DIN 14095 klar definiert worden. So wird garantiert, dass auf allen Plänen identische Markierungen verwendet werden. Üblicherweise machen diese Brandschutzpläne den Umfang einer DIN A4 oder einer DIN A3 Seite aus. Sollte das bei größeren Objekten nicht möglich sein, ist der Plan auf mehrere Blätter zu verteilen. Wie eine optimale Darstellung erzielt werden kann, dazu finden sich Hinweise in den Unterlagen, die der Nutzer oder Eigentümer der Gebäude bei der Installation von Brandmeldeanlagen übergeben bekommt.